2 kleine Mäuse 1 weinendes Mutterherz

2 kleine Mäuse 1 weinendes Mutterherz

Was, wenn einem das Herz vor Sehnsucht schmerzt? – Mache ich wirklich das Richtige? – Warum ist diese Situation nur passiert? So viele Fragen. Ich bin unheimlich traurig und meinem Herz fehlt etwas. Ich fühle mich nicht mehr komplett, denn man hat mich meiner täglichen Freude beraubt. In diesem Artikel 2 kleine Mäuse 1 weinendes Mutterherz erzähle ich dir, was für mich trauriges passiert ist.

2 kleine Mäuse 1 weinendes Mutterherz – Was ist geschehen?

Vorne vorweg, meine beiden Rennmäuse leben noch und es geht ihnen gut. Seit März sind die beiden auf Grund eines erneuten Krankheitsschubes von mir nicht mehr bei mir auf ihrem alten Platz in meinem WG-Zimmer. Zur Zeit sind Browny und Greydy erst einmal bei meinen Eltern zu Hause einquartiert und meine Mutter hat die Pflege und Versorgung übernommen.

Zum derzeitigen Zeitpunkt mag ich noch gar nicht daran denken, ob ich Browny und Greydy je wieder zurückholen darf, denn Dritte äußern sich plötzlich gegen ihre Rückkehr. *seufz* In dieser Hinsicht durchlaufe ich im Moment verschiedene Phasen: Von Sehnsucht über Traurigkeit, bis hin zu Wut und auch Resignation. Mein Mäuse-Mutterherz weint. Viereinhalb Jahre kam kein Wort über meine Tierhaltung, aber eine entscheidende Situation und mein privates Kartenhaus fällt in sich zusammen. *schnief*

Meine große Bindung zu 2 so kleinen Tieren

Ich sitze sehr oft in meinem Zimmer, schaue den leeren Platz auf dem Tisch an und vermisse doch sehr ihre Anwesenheit. Ihr leises Knick-Knick, wenn sie Heu oder Stroh häckseln, ihr Gepolter mit dem dicken Ast im Käfig, das Nagen an Pappe oder ihr Fiepen, wenn der eine den anderen überschwänglich putzt. Ich bin keine richtige Mama (und ob ich mit meiner Erkrankung je eine werde, steht in den Sternen geschrieben), aber ich empfinde meine beiden Kleinen als mein Ein und Alles. Das Browny und Greydy im frühen Jahr 2012 noch so jung zu mir gezogen sind, vor Glück liefen mir die Tränen, macht meine Gefühle und die Bindung zu ihnen sehr stark. Das mag vielleicht nicht jeder verstehen.

Um so schwerer ist es nun mit anzusehen, wie sich “Dicki” (Browny) und der “Kleine” (Greydy, aber eigentlich ist er Mittlerweile genau so rund wie Browny *smile*) von meinem Tagesrhythmus entfernen und sich an den meiner Eltern gewöhnen. Sie entfremden sich. Sind unruhiger und zappeliger wenn ich sie auf dem Arm habe und dann blutet mein Mäuse-Mutterherz. Aber: Noch mögen sie über meine Hand aus dem Käfig krabbeln und mit Leckerchen kann ich sie eh bestechen.

Eine Umgewöhnung für die beiden Nager, meiner Mutter und mich

Für meine Mutter ist dies nach längerer Zeit natürlich wieder ein Erlebnis, diese Nager zu behüten. Anfänglich waren sie auch bei ihr scheu und mussten sich auf einmal mit einem anderen Zimmer, einem anderen Stellplatz und natürlich an eine neue Person und Stimme gewöhnen. Aber die Beiden haben sehr schnell herausgefunden, wie sie auch hier jemanden um den Finger wickeln können: Durch schöne Augen machen für kleine Leckerchen. Deswegen sind die beiden heute auch etwas runder. *lach*

Eine Kleinigkeit gibt mir in dieser Situation mit 2 kleine Mäuse 1 weinendes Mutterherz etwas Beruhigung, finde ich. Während Browny eher der kleine Faulpelz ist, konnte meine Mutter Greydy wieder richtig doll aufpäppeln. Er war recht zerbrechlich geworden nach seinem Magen-Darm-Infekt im vergangenen Herbst. So habe ich weniger Angst um ihn, falls er wieder erkranken sollte, denn er hat gut zugenommen.

Auch meine Mutter hat ein Mäuse-Mutterherz (:

Meine Mutter ist eh sehr tierlieb und sie hat auch scheinbar etwas Beruhigendes und Vertrauliches an sich, was Tiere mögen. Seit mein Interesse für Mäuse aufkam, hat sie mich immer unterstützt und begleitet. Während ich mich anfänglich schwer tat, die Tiere anzufassen (schon komisch, wenn ICH sie doch haben wollte :D), war es für sie kein Problem. Einmal musste sogar sie die Rennies in einer Zoohandlung aus dem Gehege holen, weil die Verkäuferin es sich nicht traute. :D

Kürzlich diskutierten meine Mutter und ich so ein bisschen via SMS herum, nachdem sie mir wieder ein kleines Foto-Update gesendet hatte und ich schwärmte so vor mir her:

Ich: “Hach meine Babies.”
Mama: “Ja ja. ;)”
Ich: “Na gut UNSERE Babies.”
Mama: “Nein deine. Meine Pflegetiere.”

Also hat meine Mutter die Kleinen noch nicht ganz adoptiert. Obwohl es echt fast den Eindruck macht, wie gut sie mit den Beiden kann und die Beiden mit ihr. *zwinker*

Dennoch: 2 kleine Mäuse 1 weinendes Mutterherz

Auch wenn ich weiß, dass meine beiden Kleinen gut versorgt und aufgehoben sind, Bedenken und Gedanken, dass ich Browny und Greydy erst in ein paar Monaten oder im schlimmsten Fall, gar nicht mehr zu mir holen kann, ist im Moment mein größtes Problem. Mitunter rinnt auch manchmal, ein Tränchen über die Wange, vor allem an Tagen, wo die Psyche schwerer wiegt. Aber es wird schon irgendwie weiter gehen. Hauptsache es geht den beiden gut. Ich werde 100%ig das Wohl von Browny und Greydy vor meinem stellen. Sollte ich sie wieder zurückholen dürfen, aber die beiden sind schon zu gebrechlich, bleiben sie ihren Lebensabend bei meinen Eltern. Diesen Stress mag ich ihnen dann nicht mehr antun.

Also: Mit 2 kleine Mäuse 1 weinendes Mutterherz bin ich keine einfache Mäusehalterin. Ich bin eine Mäusemama, mit eben großem Mäuse-Mutterherz , und das ist auch genauso richtig!

Wie siehst du das? Hängst du auch so an deinem Haustier?

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Deine Heimmie

Liebe Grüße

 

 

 

 

Nachtrag: 2 kleine Mäuse 1 weinendes Mutterherz – Das Ende der Geschichte

Für mein trauriges Herz, gab es leider kein Happy End. Ich durfte Browny und Greydy nicht mehr zurückholen und die beiden Herren blieben bis an ihr gesegnetes Lebensende bei meinen Eltern. Im September 2014 zog ich aus der WG aus in meine eigene Wohnung, aber da waren die beiden Mäuschen schon so lange bei meiner Mutter, dass ich ihnen wie oben schon beschrieben, einen Umzug zu mir nicht mehr antat. Sie waren recht gebrechlich und fast zeitgleich zu meinem Umzug verstarb Browny auch ganz plötzlich mit ungefähr 2,5 Jahren. Greydy folgte ihm zum Jahreswechsel nach, was abzusehen war, da er unter einem Duftdrüsentumor litt.

Nun, dass war schon irgendwie alles doof gelaufen, aber ich hatte dennoch eine große Freude an ihnen in der Zeit wo sie bei mir wohnten und ich gab mein Bestes für die beiden in dieser Situation. Nach Browny und Greydy ist aber auch vor den nächsten 2 neuen Rennmäusen. Fortsetzung folgt…

 

Mehr Interesse? Lese in diesem Artikel, warum es mir schwer fällt, regelmäßig auf meinem Blog zu schreiben!

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